Zentrum für Humangenetik und Laboratoriumsmedizin, Dr. Klein, Dr. Rost und Kollegen

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Letzte Änderung: 25.11.2015

Einnistungsspülung (ENIS)

Dr. rer. nat. Mirzokhid Rakhmanov

Wissenschaftlicher Hintergrund

Einnistung (Implantation)

Die Einnistung des Embryo´s in die Gebärmutterschleimhaut der Mutter ist ein sehr komplexer Vorgang, der bis heute noch nicht völlig verstanden ist. Vorraussetzung für eine erfolgreiche Implantation ist zum einen ein entwicklingsfähiger Embryo zum anderen eine funktionsfähige Gebärmutterschleimhaut, die auf den Embryo vorbereitet sein soll. Eine erfolgreiche Implantation hängt bei guter Embryonenqualiotät von der Interaktion zwischen Embryo und Endometrium ab. Die Kommunikation über Botenstoffe (Zytokine, Adhäsionsmoleküle und Hormone) ist dabei entscheidend. Der mütterliche Organismus muss eine Immuntoleranz gegenüber dem Embryo entwickeln. Eine erhöhte Immunaktivität kann gegebenenfalls eine Einnistung verhindern.