Zentrum für Humangenetik und Laboratoriumsmedizin, Dr. Klein, Dr. Rost und Kollegen

Hämatologie

Dr. rer. nat. Mirzokhid Rakhmanov

Wissenschaftlicher Hintergrund

Die zirkulierenden Blutzellen spielen eine wichtige Rolle in der Aufrechterhaltung der Organfunktionen im menschlichen Körper. Sie reagieren auf Stimuli und passen ihre Zahl und Funktion an die Erfordernisse der Organsysteme an.

Leukozyten (weiße Blutkörperchen) werden im Knochenmark und den Lymphorganen gebildet, üben ihre Wirkung in den Geweben aus und  nutzen  die Blutbahn als Transportweg. Sie werden unterschieden in Neutrophile Granulozyten, Eosinophile Granolozyten, Basophile Granulozyten, Monozyten und Lymphozyten.

Die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) transportieren mit Hilfe des Hämoglobins Sauerstoff von der Lunge in die Gewebe und CO2 von den Geweben in die Lunge. Die Bestimmung der Erythrozyten ist eine Basisuntersuchung zur Erfassung von Störungen der Erythropoese. Zusammen mit der Bestimmung des Hämoglobins, Hämatokrits und der Erythrozytenindices (MCV, MCH, MCHC) ist es möglich, Anämien zu differenzieren.

Die Thrombozyten (Blutplättchen) sind kernlose Zellen, deren Funktion darin besteht, die Hämostase aufrecht zu erhalten und die Gewebereparatur nach Gefäßverletzungen in Gang zu setzen.

Blutbild klein

Blutbild gross